COVID-19 effektiver bekämpfen

© Fraunhofer MEVIS

Im Ringen mit dem Virus wäre viel gewonnen, wenn die Daten, die die Wissenschaft nutzt und erstellt, leichter auffindbar, standardisiert und verknüpfbar wären.

„Wir wollen eine substanzielle und rasche Information der Fachcommunity über relevante Forschungsergebnisse erreichen“, beschreibt Prof. Dr. Iris Pigeot, Koordinatorin der Task Force COVID‑19 und Direktorin des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS in Bremen, eines der Ziele. Diese Plattform ist Teil der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur für personenbezogene Gesundheitsdaten, kurz NFDI4Health. Mit rund zwölf Millionen Euro unterstützen Bund und Länder den Aufbau der NFDI4Health, 48 namhafte Institutionen sind an ihr beteiligt.

Als eines davon befasst sich Fraunhofer MEVIS in der Task Force COVID‑19 gleich in mehreren Arbeitspaketen mit der automatisierten Analyse computertomographischer Lungenbilddaten. COVID‑19 zeigt typischerweise ein spezielles Muster, es verteilt sich am äußeren Lungenrand über alle Lungenlappen. Dort bildet sich Flüssigkeit, ein Gasaustausch ist nur noch eingeschränkt möglich.

Ein Artikel in der aktuellen Ausgabe des Wissenschafts-Magazins „Impact“ der U Bremen Research Alliance beleuchtet Inhalte und Ziele der Task Force COVID‑19.

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